
GitKeeper — Ein AI-Friedhofswärter für tote Repos
200+ Repos. Die meisten tot. Zeit für eine ehrliche Bestandsaufnahme mit AI.
GitKeeper: Mein AI-Friedhofswärter für GitHub-Zombies
Das Problem kennt jeder Entwickler
Ich scrolle durch meine GitHub-Profile und sehe sie: 200+ Repositories, die dort vor sich hin verrotten wie vergessene Grabsteine auf einem digitalen Friedhof. Da ist das "revolutionäre" Todo-App-Projekt von 2019, der halbfertige Discord-Bot, der nie funktioniert hat, und mindestens 47 verschiedene "learning-react" Ordner.
Ehrlich gesagt – ich hatte keine Ahnung mehr, was davon noch zu retten war und was endlich seine wohlverdiente Ruhe finden sollte.
Enter GitKeeper: Der AI-Totengräber
Deshalb habe ich GitKeeper gebaut – einen AI-powered Friedhofswärter für meine Code-Leichen. Das Tool durchforstet meine Repos und lässt sechs verschiedene AI-Berater über das Schicksal jedes Projekts entscheiden:
Die Jury der Verdammten
- 🎯 CTO: "Hat das Business-Potenzial oder ist es nur Spielkram?"
- 📱 Product Owner: "Würde das jemand tatsächlich benutzen?"
- 🎨 UX Designer: "Ist die User Experience nicht kompletter Schrott?"
- 🔒 Security Expert: "Wie viele Sicherheitslücken hast du hier reingebaut?"
- 💼 Business Analyst: "Kann man damit Geld verdienen oder wenigstens den Lebenslauf aufpolieren?"
- 🏗️ Tech Debt Analyst: "Ist der Code noch zu retten oder gehört er verbrannt?"
Wie brutal ehrlich ist GitKeeper?
Sehr. Und das ist gut so.
Mein alter "AI-ChatBot-für-Katzen" Repo? Verdict: BEGRABEN
- "Die Zielgruppe besteht aus... Katzen? Die können nicht tippen."
- "Security: Speichert Passwörter in plain text. Selbst Katzen hätten bessere Standards."
Mein React-Dashboard-Projekt? Verdict: WIEDERBELEBEN
- "Solid foundation, moderne Tech-Stack, nur die Dokumentation ist im Arsch."
- "Mit ein paar Stunden Arbeit durchaus Portfolio-tauglich."
Die Magie dahinter
GitKeeper analysiert:
- Code-Qualität: Ist das noch Code oder schon moderne Kunst?
- Dependencies: Sind die npm-Pakete älter als meine Beziehung?
- Commit-Historie: Wann habe ich das letzte Mal daran gearbeitet? 2020? Ouch.
- README-Status: Existiert eine Dokumentation oder nur ein trauriges "TODO"?
- Issue-Management: Sind da offene Bugs oder nur meine zerplatzten Träume?
Das Ergebnis: Digitale Klarheit
Nach dem ersten Durchlauf hatte ich endlich Klarheit:
- 23 Repos: Wiederbelebung empfohlen
- 156 Repos: Gnadenlos begraben
- 21 Repos: "Es ist kompliziert" (aka Archive-Kandidaten)
Warum GitKeeper mehr als nur Aufräumen ist
Es geht nicht nur ums Löschen. GitKeeper hilft mir zu verstehen, welche Projekte tatsächlich Potenzial haben und wo ich meine Zeit investieren sollte. Statt 200 halbgaren Experimenten kann ich mich auf die fokussieren, die wirklich etwas taugen.
Plus: Es ist verdammt befreiend, endlich den digitalen Ballast loszuwerden.
Fazit: Ehrlichkeit tut weh, aber hilft
GitKeeper ist wie ein brutaler aber fairer Freund, der dir sagt
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Ulrich Diedrichsen
AI Product Builder & Werkstatt-Betreiber
40 Jahre Software-Entwicklung. Ex-IBM, Ex-PwC. Baut jetzt mit AI echte Produkte in Hamburg.


